DIE STIFTUNG

Die Sergej-Mawrizki-Stiftung setzt sich für den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Ländern der ehemaligen Sowjetunion ein. Sie fördert Projekte aus allen Bereichen der Kunst und Kultur, die dem Dialog zwischen Deutschland und den früheren sowjetischen Staaten dienen.
 
Die kulturelle Nähe zwischen Deutschland und der Russischen Föderation und deren Nachbarländern lässt sich über mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen, nicht zuletzt der gemeinsamen Erfahrung einer totalitären Diktatur und menschenverachtender Schreckensherrschaft in NS-Zeit und dem Stalinismus. Wir wollen diese kulturelle Verbundenheit zwischen unseren Völkern auch in heutiger Zeit fortleben lassen und mit unseren Mitteln unterstützen.
 
In den Jahren seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat die Stiftung nicht nur in ihren schon damaligen Veranstaltungsräumen in der Linienstraße 154 verschiedenste Lesungen und Musikaufführungen, sowie Darbietungen von Tanz und Theater organisiert. Hinsichtlich der zahlreichen Veranstaltungen und Lesungen verweisen wir auf die Eintragungen oben unter Archiv ab dem Jahr 2007. Hierbei waren Künstler aus den ehemaligen Sowjetstaaten und aus Deutschland vertreten.
 
Seit dem Jahr 2004 ist die Sergej-Mawrizki-Stiftung Förderer des Internationalen Literaturfestivals in Berlin. Im Jahr 2005 wurde der Sitz der Stiftung offiziell nach Berlin verlegt. Unsere Stiftung hilft nicht nur durch finanzielle Mittel, sie ist auch beratend in kulturellen Angelegenheiten tätig. Wir haben ein weit reichendes Netzwerk von Kontakten zu Museen, Galerien und Kulturzentren.
 
Im Jahr 2014 wurde zusammen mit dem Ehrenvorstand der Stiftung, Nikolai Makarov die Entscheidung getroffen die Räume im Hochparterre in der Linienstraße 154, welche im Eigentum der Stiftung stehen, gemeinsam mit dem Museum der Stille e.V. zur Verwirklichung des Willens der Stiftungsgeberin zu nutzen.
Die Besucher haben die Möglichkeit sich anhand von Erinnerungsstücken mit dem Leben der Stiftungsgeberin auseinander zu setzen wie auch sich mit russischen Büchern, Periodika, Zeitungen aus der Zeit des Stalinismus im Leseraum und auch Tonträgern zu beschäftigen, die aus deren Nachlass stammen!
 
In Vorbereitung ist ferner ein Raum der Andacht an die Opfer des Stalinismus und des Naziregimes – eine gemeinsame Erfahrung, die die Völker der Sowjetunion und Deutschlands gleichermaßen prägt bzw. belastet.
 
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